toMotion Racing Team: Leistungssteigerung für Gabi und Marcel Scheu in Nordhausen
24.07.2018

Leistungssteigerung für Gabi und Marcel Scheu in Nordhausen

Beim Aspen Bike Marathon in Nordhausen freuten sich Gabi und Marcel Scheu nicht nur über ihre Platzierungen, sondern vor allem auch über eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu 2017. So durchfuhren beide den 33 Kilometer langen Kurs rund 15 Minuten schneller als im Vorjahr und wurden mit Platz 2 bei den Seniorinnen und Rang 5 bei den Junioren belohnt. Jos van Sterkenburg stand bei der Deutschen Meisterschaft 2018 im MTB Cross Country in St. Ingbert am Start. Als vermutlich jüngster Teilnehmer in dem 72 Mann starken Feld der U17-Kategorie konnte der 14-jährige Jos, der erst im Dezember 15 Jahre als wird, am Ende mit seinem 48. Rang durchaus zufrieden sein. Hier die Ergebnisübersicht und die Original-Rennberichte der drei toMotion-Teammitglieder:

  

Ergebnisübersicht:

Deutsche Meisterschaft 2018 im MTB Cross Country (14 km, 350 hm)

48. Platz                         Jos van Sterkenburg (0:57:15,5)

Aspen Bikemarathon, Nordhausen (33 km, 650 hm)

2. Platz Seniorinnen         Gabi Scheu (1:46:44)
5. Platz Junioren              Marcel Scheu (1:31:33)

 

Original-Rennberichte:

Gabi Scheu, 2. Platz Ü40 beim Aspen Bike Marathon in Nordhausen:

„Eigentlich wollte ich ja Rennpause machen, aber da Marcel beim Aspen-Bikemarathon angemeldet war und wir sowieso vor Ort waren, hab ich mich kurzentschlossen nachgemeldet. Das Wetter wurde auch nicht so heiß angekündigt und meine Beine fühlten sich gut an :-) Die Strecke  verläuft dort nämlich teilweise durch die Weinberge, wo die Sonne so richtig hinknallt, vor allem der 32 %-Anstieg gleich am Anfang...
Ich stand am Start ganz vorne, so wusste ich gleich, wie ich positioniert war und welche Fahrerin mich überholt ;-) Lange Zeit war ich an 3. Gesamtposition und konnte eine junge Fahrerin noch  bis ca. 6 km vor dem Ziel in Schach halten, musste aber dann leider abreißen lassen. Die Strecke hat einige schöne Trails, die auch trocken und staubig waren, da es dort bis Rennbeginn keinen Tropfen geregnet hatte im Gegensatz zu bei mir zu Hause.  Ich war superhappy, als ich im Ziel erfuhr, dass ich 2. bei den Seniorinnen bin. Das hatte ich beim Aspen-Bikemarathon noch nie geschafft, da es hier nur eine Wertung für Ü40 gibt. Und sogar Gesamtvierte :-)) Aber am meisten hat mich meine Zeit überrascht: 14 Minuten schneller als im Jahr zuvor!“

Marcel Scheu, 5. Platz Junioren beim Aspen Bikemarathon in Nordhausen:

„Gleich am Start vom Aspen-Bikemarathon gab es einen Tumult, dem ich gut entkommen bin. Es ging zügig bergauf bis zum 32 %-igen Aspen-Anstieg auf Gras durch den Weinberg. Nach diesem etwa 100 Meter langen Anstieg war ich wegen meiner Übersetzung so fertig, dass ich gefühlt eine Viertelstunde brauchte, bis ich mich davon wieder erholt hatte. Danach fuhr ich etwa wieder 15 min alleine, bis ich auf eine kleinere Gruppe traf, mit der ich den Rest des Rennens zusammen fuhr. Doch nach und nach verlor die Gruppe immer wieder einen Fahrer, bis nur noch ich und ein anderer übrig waren. Doch beim Schlusssprint zog ich an ihm vorbei und er musste sich geschlagen geben. Meine Zeit war 17 Minuten schneller als im Jahr davor, so wurde ich 5. bei den Junioren, leider gibt es hier keine U17-Wertung.“

Jos van Sterkenburg, 48. Platz bei der Deutschen Meisterschaft 2018 im MTB Cross Country:

„Am Samstag fand mein Rennen der diesjährigen deutschen Cross County Meisterschaft um 11:15 Uhr statt. Durch die Nähe zum Saarland konnten wir morgens ganz gemütlich anreisen. Das Starterfeld war riesig und ich stand sehr weit hinten, da ich die Technik-Module bei den vorherigen Sichtungsrennen nicht gut gefahren war. Ich bin von der elften Startreihe, also ungefähr dem 55. Startplatz gestartet und kam eigentlich sehr gut weg. Jedoch gibt es wie immer bei einer CC-DM einen Jagdstart, das heißt die ersten 6 Reihen starten mit jeweils 10 Sekunden Abstand und dann der Rest des Feldes. Rechts neben mir passierte ein Sturz, wodurch ich auch kurz zum Stehen kam, konnte aber noch relativ gut "flüchten".  Auf dem ungefähr einen Kilometer langen Startloop hatte sich schon eine Lücke zwischen mir und der Führungsgruppe (um die 60 Mann) aufgetan, die ich allerdings schnell wieder schließen konnte. Auf meiner absoluten Lieblingsstrecke in St. Ingbert konnte ich in den vielen technischen Abschnitten immer ein paar Plätze gut machen und fuhr sehr konstant.  Anschließend konnte ich mich einer Gruppe  anschließen, die Führung dieser übernehmen und anschließend auch noch wegfahren.  Durchs Ziel fuhr ich als 48. von 72. Vielleicht wurde die Platzierung nicht ganz meinen Vorstellungen gerecht, aber ich denke, sie war trotzdem noch ganz gut für den wahrscheinlich jüngsten Fahrer im ganzen Feld ;)“


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