23.06.2020

Niklas Gathof fährt in der GCA Nachwuchsliga ganz vorne mit

Im Juni 2020 fand unter dem Namen „GCA Klassiker“ eine weitere virtuelle Rad-Rennserie mit drei Rennen statt. In der Alterskategorie U19 maßen sich an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden elf junge Nachwuchstalente miteinander. Wieder ganz vorne mit dabei: Niklas Gathof vom Lindauer toMotion Nachwuchs Team.

Solange die realen Radrennen wegen der Corona-Krise ausgesetzt sind, lässt sich Niklas Gathof aus Amtzell im Allgäu keine Gelegenheit entgehen, an virtuellen Rennen der German Cycling Academy (GCA) teilzunehmen. Im Juni stand eine kleine Rennserie auf dem Programm, in der sich der 16-Jährige ausschließlich mit Konkurrenten seiner Altersklasse U19 messen konnte. Die Strecken waren mit 29, 19 und 21 Kilometern verhältnismäßig kurz und auch die Höhenmeter überschaubar, so dass das Renntempo hoch war.

Beim ersten Lauf, der am Samstag, den 6. Juni ausgetragen wurde, blieb eine achtköpfige Fahrergruppe das gesamte Rennen über beisammen. Im Schlusssprint fehlten Gathof nur wenige Millisekunden auf den Sieg und er musste sich mit einer Zeit von 0:39:29,2 Stunden mit Platz drei zufrieden geben. Eine Woche später sah sich der toMotion-Racer mit einer bergigen Strecke von 19,8 Kilometern und 270 Höhenmetern konfrontiert. „Das Feld blieb nicht lange zusammen und man konnte schnell sehen, wer vorne mitfahren kann und wer nicht“, erinnert er sich. „Auf den letzten 500 Metern ging es bergauf, also eine Bergankunft. Ich konnte mir eine gute Ausgangsposition erarbeiten und sprintete auf Platz zwei.“

Das dritte und letzte Rennen fand am vergangenen Samstag statt. Die virtuelle Mountainbikestrecke, auf der man mit einem virtuellen Mountainbike schneller ist als mit einem Rennrad, war perfekt auf Niklas Gathof zugeschnitten.  Das Feld blieb in diesem Rennen lange zusammen, doch auf den letzten fünf Kilometern wurde das Tempo angezogen und der spätere Sieger konnte sich absetzen. Der toMotion-Racer kämpfte im Schlusssprint um Platz zwei bis acht, konnte den Sprint letztendlich für sich entscheiden und belegte damit erneut Rang zwei. Hätte es eine offizielle Gesamtwertung gegeben, wäre Gathof durch seine konstant hohe Leistung Gesamtsieger geworden. So bescherte ihm  die Rennserie jedoch Punkte für die Rad Net Rangliste, in der er aktuell punktgleich mit Felix Esterl und Ole Geisbrecht in Führung liegt. „Jetzt wird es aber Zeit, dass die realen Rennen wieder losgehen“, verrät Vater René Gathof. „So langsam hat Niklas auch keine Lust mehr auf virtuelle Rennen und möchte sich draußen beweisen.“


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