04.06.2019

Sven Rothfuß verpasst in Bad Wildbad den Gesamtsieg um neun Sekunden

Bei der Edeka Fedele Challenge in Bad Wildbad bestätigte Sven Rothfuß vom toMotion Nachwuchs Team TNT seine starke Form, hatte jedoch im Zielsprint das Nachsehen: mit neun Sekunden Rückstand auf den Sieger wurde er Gesamt-Dritter des 160-köpfigen Teilnehmerfelds sowie Zweiter der Herren Lizenz-Kategorie. Seine TNT-Teamkollegin Marla Krauss erkämpfte sich in der Damen-Gesamtwertung Platz drei. Marcel Scheu freute sich beim Waldhaus Bike Marathon über eine Podiumsplatzierung. Norbert Fischer, Jan Finster, Gabi Scheu und Gwenda Rüsing steuerten weitere Top-Ten-Platzierungen zum Teamergebnis des Lindauer Rennstalls toMotion Racing by black tusk bei.

Eine knappe Woche nach seinem starken Auftritt in Obermarchtal fuhr Sven Rothfuß erneut in einer Spitzengruppe mit. Auf der Mitteldistanz der Edeka Fedele Challenge in Bad Wildbad konnte er sich bereits zu Anfang der 53 Kilometer langen Strecke mit mehreren Fahrern vom Hauptfeld absetzen. Die Gruppe arbeitete gut zusammen und blieb fast das gesamte Rennen über beieinander. „Am letzten fiesen Anstieg traten dann Lücken in der Gruppe auf und auf den letzten vier Kilometern begann der Kampf um Platz eins, zwei und drei“, erinnert sich Rothfuß. „Leider musste ich mich erneut auf der Zielgeraden geschlagen geben und kam als Drittplatzierter nach einer Zeit von 01:59:30 mit neun Sekunden Rückstand auf Platz eins ins Ziel“. Trotzdem hatte der junge toMotion-Racer viel Spaß auf der Strecke und freute sich über die exzellenten Rennergebnisse der vergangenen Woche. Seine TNT-Teamkollegin Marla Krauss wurde auf derselben Strecke Gesamt-Dritte bei den Damen. Norbert Fischer hatte für seinen Rennauftakt 2019 und als ersten Formcheck die Langdistanz mit 100 Kilometer und 2330 Höhenmeter gewählt. Er teilte sich das Rennen gut ein und konnte selbst am letzten Anstieg noch Druck auf die Pedale bringen. Nach 4:44:36 Stunden überquerte er die Ziellinie auf Platz neun der Masters2-Kategorie.

 

Seine erste Podiumsplatzierung im schwarz-cyanfarbenen Trikot von toMotion Racing by black tusk fuhr Marcel Scheu beim Waldhaus Bike Marathon in Weilheim ein. Er tat sich zunächst etwas schwer, in den Rennmodus zu finden, und konnte erst nach etwa der Hälfte der 42 Kilometer langen Strecke so richtig Gas geben. „Da fand ich dann auch eine Gruppe, die vom Tempo her gepasst hat. Am Ende gab es noch einen Zielsprint innerhalb dieser Gruppe, den ich für mich entscheiden konnte“. Dass er sich damit Platz drei der Kategorie Männliche Jugend erkämpft hatte, erfuhr der 15-Jährige erst aus der ausgehängten Ergebnisliste, freute sich dann jedoch umso mehr über das tolle Ergebnis. Seine Mutter Gabi hingegen hatte noch schwere Beine von der Feiertags-Ausfahrt an Christi Himmelfahrt und kam an diesem Tag über Rang sieben ihrer Altersklasse nicht hinaus. Ähnlich erging es ihrem Teamkollegen Mark Jagenow, der mit müden Beinen ins Rennen ging und am Ende auf Platz 10 der Senioren1-Kategorie fuhr. Am Tag zuvor hatte er die 90 Kilometer und 3000 Höhenmeter des Ortler Bike Marathons bewältigt und war dort auf Rang 32 der Elite-Kategorie gefahren. Sein Teamkollege David Gerstmayer überquerte bei diesem Rennen die Ziellinie nach 4:12:40 Stunden als  23. der Elite-Herren.

  

Beim Bergzeitfahren des RC Sulzbach starten die Teilnehmer im 30-Sekunden-Takt von einer Startrampe und müssen auf einer Distanz von etwas mehr als fünf Kilometern 250 Höhenmeter überwinden. Dieser Herausforderung stellte sich Jan Finster, der seinen Vorsatz, das Rennen nicht zu schnell anzugehen, schon kurz nach dem Start in den Wind schlug und Vollgas fuhr. Gegen Ende brach seine Leistung etwas ein, dennoch konnte er sich im Ziel mit Rang sieben über ein Top-Ten-Ergebnis freuen.

Im belgischen Waimes stellte sich Gwenda Rüsing den Herausforderungen der 50-Kilometer-Distanz des Rennklassikers „Les Cimes de Waimes“ in den Ardennen. Für die technisch anspruchsvolle Strecke benötigte sie 2:46:58 Stunden und wurde als schnellste Hobbyfahrerin Gesamt-Sechste des 33-köpfigen Damenfeldes.

Beim 3. Lauf des Albgold Juniors Cup in Böhringen, bei dem gleichzeitig die Baden-Württembergische Meisterschaft im MTB Cross-Country ausgetragen wurde, erreichte Niklas Gathof in einem starken Teilnehmerfeld Platz 19.

 

Ergebnisübersicht:

 

Edeka Fedele Challenge, Bad Wildbad

Langstrecke (100 km, 2330 hm)

9. Platz Master2               Norbert Fischer (4:44:36)

Mittelstrecke (53 km, 1390 hm)

2. Platz HK Liz m             Sven Rothfuß (1:59:30) (3. Platz Gesamt)
3. Platz Damen Gesamt   Marla Krauss (2:44:10)
12. Platz Master2            Michael Morgenroth (2:36:07)

Kurzdistanz (27 km, 690 hm)

11. Platz HK m                David Klaiss (1:09:18)

 

Ortler Bike Marathon, A-Glurns (90 km, 3000 hm)

23. Platz Elite                  David Gerstmayer (4:12:40)
32. Platz Elite                  Mark Jagenow (4:42:02)

 

Waldhaus Bike Marathon, Weilheim_Remetschwiel  (42 km, 900 hm)

3. Platz männl. Jugend     Marcel Scheu (1:44:44)
7. Platz Sen3                   Gabi Scheu (2:23:26)
10. Platz Sen1                 Mark Jagenow (1:34:45)
46. Platz Sen1                 Emanuele Orlando (1:53:57)

 

Baden-Württembergische Cross-Country-Meisterschaft, Böhringen (11,34 km, 260 hm)

 19. Platz U17                 Niklas Gathof (0:39:39)

 

Les Cimes de Waimes (50 km, 850 hm)

6. Platz Damen                Gwenda Rüsing (2:46:58)

 

Sulzbacher Bergzeitfahren (5,15 km, 250 hm)

7. Platz Sen1                   Jan Finster (0:16:52)

Original-Rennberichte:

 

Norbert Fischer, 9. Platz Master2 bei der Edeka Fedele Challenge  in Bad Wildbad, Langstrecke:

„Rennauftakt 2019 und Formcheck. Wieso ich mir in meinem 1. Rennen 100 km und ca. 2350 hm ausgewählt habe, wird auch für mich ein Geheimnis bleiben. Der Reihe nach. Bei tollem Wetter stand ich um kurz vor 9:00 Uhr im Startblock. So viele Teilnehmer waren aber gar nicht da, später wurde mir klar wieso. Raus aus dem Ort und dann erst mal etliche Höhenmeter zurücklegen. Also ging ich die Sache lieber mal kontrolliert an. So nach 30 km habe ich mich dann gefragt, wieso tust du dir das an, wieso 2 Runden? Die Antwort weiß ich jetzt. Also km für km und hm für hm denken und schauen, dass du heil ankommst. Die kontrollierte Fahrweise sollte sich heute auszahlen und nach 3 Std. Fahrzeit ging es auch tatsächlich besser. Die Beine haben nicht rebelliert und ich konnte selbst noch am letzten Anstieg mit Druck auf den Pedalen Richtung Ziel fahren. Wie schon erwähnt, ich wollte das Ganze als gutes Training und zur Bestimmung der aktuellen Form fahren. Beides hat sehr gut geklappt, ich denke so kann‘s weiter gehen.“

Sven Rothfuß, 2. Platz HK Liz m (3. Platz Gesamt) bei der Edeka Fedele Challenge in Bad Wildbad, Mittelstrecke:

„Bei guten Mountainbike Bedingungen fiel am 30.05.2019 um 9:30 Uhr der Startschuss für die Mitteldistanz der EDEKA Fedele Challenge in Bad Wildbad. Wir mussten 53 km und 1390 hm bewältigen. Der Start verlief sehr gut. Am ersten Berg und in dem darauf folgendem Downhill konnte sich eine sechs Mann starke Führungsgruppe, in der auch ich mich befand, vom Hauptfeld absetzen. Es brauchte einige Zeit bis sich die Gruppe eingespielt hatte und wir gut miteinander fahren konnten. Wegen eines platten Reifens konnte ein Fahrer das Tempo nicht halten. Am letzten fiesen Anstieg des Rennens traten dann Lücken in der Gruppe auf und es begann auf den letzten vier Kilometern der Kampf um Platz eins, zwei und drei. Leider musste ich mich erneut auf der Zielgeraden geschlagen geben und kam als Drittplatzierter nach einer Zeit von 01:59:30 mit neun Sekunden Rückstand auf Platz eins ins Ziel. Die Strecke mit ein paar wenigen Trails bereitete sehr viel Spaß. Das einzig Blöde war, dass Start und Ziel nicht an derselben Stelle waren. Bin mit den Ergebnissen aus der letzten Woche sehr zufrieden. Nun stehen ein paar rennfreie Wochenenden an, in denen an der Leistung gefeilt wird.“

Michael Morgenroth, 12. Platz Master2 bei der Edeka Fedele Challenge  in Bad Wildbad, Mittelstrecke:

„Bei sonnigem und warmem Wetter stand heute Bad Wildbad auf dem Programm. Ich wollte die Gelegenheit nutzen und mal für die nächsten längeren Rennen die Strategie testen, nicht ganz so schnell angehen und schauen, wie es dann gegen Ende ist, wo ich in der Vergangenheit doch arg zu kämpfen hatte. Dies hat heute ganz gut funktioniert, ich fühlte mich bis fast zum Ende richtig gut und dadurch war ich auch voll zufrieden. Jetzt mal schauen, ob das in zwei Wochen (Wolkenstein/Sella Ronda) auch so funktioniert.“

David Gerstmayer, 23. Platz Elite beim Ortler Bike Marathon, 90 km:

„Der Ortler Bike Marathon mit 90 km und 3000 hm war ein endlich gelungenes Rennen für mich. Mit ein paar taktischen Feinheiten, mentalen Tricks und einer stabilen Energiezufuhr konnte ich ohne Tiefs ein sehr konstantes Rennen in einem hohen Grundtempo fahren.

In Summe war ich 15 min schneller als 2017 und das kann sich mehr als sehen lassen. Ich bin sehr zufrieden und das wäre ohne Andrea und meine zuverlässigen Betreuern, wie Sabine und Andrea Lerch, sowie dieses Mal auch Texpa Simplon, nicht möglich gewesen.

Toll, dass sich Teams auch untereinander helfen! Das ist Sport vom Feinsten! :)“

Mark Jagenow, 32. Platz Elite beim Ortler Bike Marathon in Glurns, 90 km:

„Bei schönem Wetter ging es an den Start der großen Runde beim Ortler Marathon, und zwar nach einer schlechten und fast schlaflosen Nacht im Camper. Die Beine waren die ersten 5 km sehr schlecht und übersäuerten ständig. Erst als es richtig an den Berg ging, lief die Sache langsam besser. Ab da hatte ich auch Annette Griener von Willier Force Team im Schlepptau bzw. teilweise auch anders herum. Das Tempo von ihr war sehr gut. Ich hätte zwar ne Schippe drauf legen können, aber im Hinblick darauf, dass noch ein paar HM und KM auf uns warteten, war das ganz ok. Wie schon erwähnt lief es ab da besser. So, die ersten 1400 HM, die auf einen Streich absolviert werden mussten, waren Geschichte. Annette war immer noch da und es ging bergab. Auf einmal schrie eine Dame von hinten, das ich Platz machen sollte. Annette war sofort im Kampfmodus und zog hinterher. Ich wollte wieder einmal, wegen der bevorstehenden Prüfungen, nicht volles Risiko gehen und hab abreißen lassen (bergab). Unten angekommen, sah ich zirka 300 m vor mir die beiden Damen. Und die nächste Dame hatte ich jetzt im Schlepptau. Auf einer welligen Passage konnte ich mit ihr und noch einem Mitstreiter gut Tempo machen und kam näher an Anette dran. Beim nächsten Anstieg konnte ich mich von der Gruppe lösen und fuhr auf die zwei Damen auf. Downhill konnte ich diesmal standhalten. Um den Reschensee waren wir auf einmal zu viert, 3 Mädels und ich! Wie sich später herausstellte, waren das Platz 3, 4 und 5. Und ich als einziger Mann. Naja, ich bin halt Gentleman und hab viel Führungsarbeit im Flachen gemacht. Währenddessen habe ich mich auch entschieden, ein bisschen in der Gruppe zu bleiben. Das Tempo war gut, und evtl. konnte ich der Anette ein bisschen helfen. Beim letzen Anstieg waren wir schon sehr lange in den Vierergespann und haben einige Männer gestellt. Nun habe ich gemerkt, bei den Damen geht es um die Wurst. Gott sei Dank bin ich von Beginn mein Tempo gefahren und konnte ein paar Meter gut machen. Annette versuchte, mit mehreren Tempo Verschärfungen ihre Gegnerinnen abzuschütteln. Bei einer gelang es ihr. Bei der zweiten, Vera Adrian aus der Schweiz, gelang es nicht. Sogar mir fiel es schwer, das Tempo der letzten 800 Hm zu halten. Musste beißen und konnte dran bleiben. 100 m vor dem Gipfel hatte ich dann extreme Rückenschmerzen und konnte hier den Downhill nicht mitgehen. Ich verfolgte die Damen ca. 200 m vor mir, sah aber auch, dass Annettes Gegnerin bergab sehr stark war und eine Lücke riss. In den finalen, flachen vier KM habe ich dann Annette alleine fahren sehen. Echt schade, wenn ich dran geblieben wäre, dann hätte ich ihr im Flachen helfen  können. (Zur Erläuterung: Annette ist eine Arbeitskollegin meiner Frau.)

Resümee: hat echt Spaß gemacht, mal im externen Kampf dabei zu sein. Die Mädels haben sich auch alle für mein faires Verhalten bedankt. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings! Wäre ich nicht bei der Elite gemeldet gewesen, dann hätte ich mit meiner Zeit den 3. Platz in der Altersklasse erreicht. Echt schade...“

Marcel Scheu, 3. Platz Männl. Jugend beim Waldhaus Bike Marathon in Weilheim-Remetschwiel:

„Zum ersten Mal stand ich beim Waldhaus Bikemarathon mit 42 km und 900 hm am Start. Zum Glück im Lizenzblock, da es schon ein großes Starterfeld war, unter anderem mit vielen Fahrern aus der naheliegenden Schweiz. Bei Sommerwetter und Alpenblick ging‘s los. Bin super weggekommen und konnte erst mal ganz vorne mitfahren. Leider lag mir das Frühstück noch ein bisschen im Magen, wodurch ich das Tempo nicht halten konnte und so konnte ich erst ab ca. der Hälfte der Strecke so richtig Gas geben. Da fand ich dann auch eine Gruppe, die vom Tempo gepasst hat. Am Ende gab es noch einen Zielsprint innerhalb dieser Gruppe, den ich dann auch für mich entscheiden konnte. Ich wusste im Ziel noch nicht, wie es von der Platzierung her stand und erfuhr es erst aus der Ergebnisliste in der Halle: 3. Platz AK von 15 in meinem Alter, das hat mich riesig gefreut!!! Jetzt hab ich ein bisschen Rennpause bis zum Blackforest Ultrabike in Kirchzarten.“

Gabi Scheu, 7. Platz Sen3 beim Waldhaus Bike Maratschon in Weilheim-Remetschwiel:

„Nach Vorabendanreise zum Waldhaus Bike Marathon im Hochschwarzwald standen Marcel und ich am Sonntag bei Traumwetter und Alpenblick mit ca. 850 Fahrern am Start. Dort gibt es eine Strecke mit 42 km und 900 hm. Gestartet wird in 4 Startblöcken, Marcel konnte zum Glück vom Lizenz-Block starten und ich reihte mich im zweiten Block ein. Im Gespräch mit einem Fahrer neben mir erfuhr ich, dass es beim ersten Traileinstieg immer einen Stau gibt und das sollte sich leider bewahrheiten… und nach einem weiteren Anstieg vor einer schmalen Holzbrücke leider gleich nochmal... Ansonsten war es eine schöne Strecke auf Forstwegen und ein paar wenigen Trails, zum Glück überwiegend im Wald, da es mittlerweile schon ganz schön heiß war. Leider hatte ich noch schwere Beine von der MTB-Ausfahrt am Donnerstag, aber ich wollte das Rennen auf jeden Fall fahren zur Vorbereitung auf den Rothaus Bike Giro im August. Während des Rennens hatte ich meist Fahrerinnen um mich herum und wir konnten uns auch abwechseln. Gegen Ende lief es bei mir immer besser und ich konnte noch ein paar Plätze gut machen und kam als 7. meiner AK ins Ziel. Sabine Spitz war auch am Start und holte den Gesamtsieg bei den Frauen und wir standen nachher gemeinsam unter der Dusche. :-)) Am meisten aber hab ich mich über Marcels 3. Platz gefreut!“

Mark Jagenow, 10. Platz Sen1 beim Waldhaus Bike Marathon in Weilheim-Remetschwiel:

„Nach langer Überlegung und Rücksprache mit Andrea, habe ich mich entschieden, beim Waldhaus Marathon, einen Tag nach dem Ortler, an den Start zu gehen. Zum einen wollte ich so eine Veranstaltung bei mir in der Nähe unterstützen. Und zum zweiten, weil es auch ein Teamrennen war! Ein bisschen mulmig war mir am Anfang schon. Ich wusste nicht, wie meine Beine reagieren nach dem Ortler (der ja keine Sonntagsausfahrt war).  Am Anfang machten die Beine auch massiv Probleme. Sie übersäuerten wieder ständig bzw. ich habe einfach den gestrigen Tag gespürt. Aber nach ca. 10 KM lief es, beim ersten langen Anstieg. Ich konnte das Tempo meiner Gruppe sehr gut mitgehen. Diese Gruppe hielt ich auch bis zum Ziel. Zwar machten mir auf den schnellen Passagen die Tempoverschärfungen zu schaffen. Aber sonst konnte ich gut dran bleiben. Die Gruppe hat mir auch ihr Verständnis gezeigt, nachdem ich erzählt habe, was ich am Tag zuvor durchgestanden hatte. Die Belohnung für das Lutschen war dann auch, dass ich am Schluss nicht mehr attackiert habe. Aber warum denn auch. Ging ja um nichts. Mir ging es um die Zeit. Und da habe ich sage und schreibe 23 Sekunden auf das letztjährige Ergebnis gut gemacht (Im Whats App wäre jetzt das lachende Smiley da). Aber im Ernst bin ich sehr zufrieden mit der Zeit. Habe ich so nicht erwartet! Um bei den Masters 1 auf den dritten Platz zu fahren, hätte es eine Zeit von 1:27 gebraucht. Die wäre auch unerreicht geblieben, wenn ich nicht den Ortler gefahren wäre. Sehr starkes Feld in diesem Jahr!!!“

Jan Finster, 7. Platz Sen1 beim Sulzbacher Bergzeitfahren:

„Alljährlich zu Christi Himmelfahrt veranstaltet der RC Sulzbach sein Bergzeitfahren. Die Teilnehmer starten im 30-Sekunden-Takt von einer Startrampe und müssen auf einer Distanz von etwas mehr als 5 km insgesamt 250 Höhenmeter überwinden.

Daheim wehte noch die Rot-Kreuz-Fahne vom Dach, weshalb ich dieses Mal ohne Unterstützung angereist war. Für das Rennen hatte ich mir vorgenommen, nicht zu stark anzugehen und natürlich meine Zeit vom letzten Mal (2017, 16:38) zu unterbieten. Tja, am Ende ging beides in die Hose. Bereits nach der zweiten Kurve war ich meinem Vordermann schon sehr nahe und nach einem Kilometer war ich schon am zweiten Fahrer vorbei und am dritten dran. Das Rennfieber hatte mich mal wieder gepackt. Egal, noch 4 km Vollgas und es kommen ja noch zwei kurze flachere Stücke zum Verschnaufen, sagte ich mir. Leider fehlte mir genau dort dann die nötige Power, um noch mal richtig Speed mitzunehmen. Am Ende konnte ich mich mit der Zeit (16:52), dem 7. Rang meiner AK und Platz 15 insgesamt aber dennoch gut anfreunden, auch wenn ich nur eine Sekunde hinter dem 13. lag. Vor allem hatte ich dieses Jahr nun endlich auch mal richtig Glück mit dem Wetter. 24 Grad, Sonnenschein und ordentliche Bedingungen. Viel besser geht es nicht.“

Niklas Gathof, 19. Platz U17 bei der Baden-Württembergischen Cross-Country-Meisterschaft in Böhringen (3. Lauf des Albgold Juniors Cup):

„Am Samstag den 01.06.2019 startete ich beim 3. Lauf des Alb-Gold Juniors Cup in Böhringen. Bei dem Rennen wurde gleichzeitig die Baden-Württembergische Meisterschaft ausgetragen und es war somit eines meiner Saison Highlights. Aus der vorletzten Startreihe ging ich bei sommerlichen Temparaturen auf einem engen Kurs mit wenig Überhohlmöglichkeiten ins Rennen und fuhr in 8 Runden eine konstante Rundenzeit. Am Ende erreichte ich in einem starkem Starterfeld mit Platz 19 mein Ziel, unter die ersten 20 zu kommen.“

 

 


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