14.08.2018

toMotion-Racer räumen bei der Erstauflage der Nordschwarzwald Trophy ab

Bei der Nordschwarzwald Trophy in Schömberg gelang toMotion Racing by black tusk ein starker Auftritt: jedes der neun gestarteten Teammitglieder fuhr in die Top 5 seiner jeweiligen Alterskategorie, sechs von ihnen sogar aufs „Treppchen“. Am folgenden Tag gab es für das Lindauer Team beim Sigma Bike Marathon in Neustadt a.d.W. zwei weitere Podiumsplätze sowie fünf Top-Ten-Platzierungen. Im österreichischen Ischgl erkämpfte sich Mark Jagenow auf der Mittelstrecke des Ischgl Ironbike Marathon Rang sechs von 133 Teilnehmern in der Masters-Kategorie. Gabi Scheu schoss bei ihrer ersten Teilnahme an einem Duathlon mit dem Luftgewehr kein einziges Mal daneben und sicherte sich damit Gesamtrang zwei bei den Damen. Weitere Podiumsplätze errangen Jos und Runa van Sterkenburg beim Kirmesrennen in Hirzweiler.

Die Veranstalter der Schönbuch Trophy in Herrenberg, die sich seit einigen Jahren im Team toMotion Racing by black tusk zunehmender Beliebtheit erfreut, haben mit der Nordschwarzwald Trophy in diesem Jahr ein weiteres attraktives Mountainbike-Rennen mit hohem Trailanteil ins Leben gerufen. Neun Teammitglieder des Lindauer Rennstalls folgten der Einladung nach Schömberg und setzten bei der Erstauflage dieses Rennens gleich ein Ausrufezeichen: alle neun kamen unter den ersten fünf Fahrern ihrer jeweiligen Altersklasse ins Ziel.

Vier Fahrer des toMotion-Standorts Nordschwarzwald hatten sich für die Langstrecke mit 80 Kilometern und 2000 Höhenmetern entschieden. Der 21-jährige Sven Rothfuß vom toMotion Nachwuchs Team TNT zeigte über diese Distanz die mit Abstand beste Teamleistung: er kam nach 3:24:32 Stunden ins Ziel und wurde damit Gesamt-Sechster und Zweiter der Hauptklasse Männer. Eine knappe halbe Stunde nach ihrem Freund und Teamkollegen folgten Christian Ludewig, Florian Klapper und David Klaiss. Ludewig und Klapper sicherten sich damit jeweils Rang vier ihrer Altersklasse, Klaiss wurde Fünfter der Hauptklasse Männer.

Auf der Mittelstrecke mit 40 Kilometern und 1000 Höhenmetern war Rahel Trebing mit einer Zeit von 2:01:58 h die zweitschnellste Frau der Gesamtwertung. Schnellster toMotion-Racer auf der Mittelstrecke war mit 1:14:21 Stunden Thilo Hagendorff. Da er in den Trail-Downhills auf Sicherheit fuhr, verpasste er einen Platz auf dem Podium der Gesamtwertung, wurde jedoch Erster bei den Masters. Rahel Trebings Ehemann Immo siegte in der Senior-Masters-Kategorie und teilte sich das Altersklassen-Podium mit seinem Teamkollegen Michael Morgenroth, der in dieser Kategorie Dritter wurde. Komplettiert wurde das gute toMotion-Ergebnis von Anne Dölker, die bei den Masters-Damen auf Rang zwei fuhr.

Am folgenden Tag stand der Sigma Sport bike Marathon in Neustadt an der Weinstraße an, laut Christian Ludewig „der schönste, mit Trails gespickte Mountainbike Marathon Deutschlands“. Auch hier standen neun toMotion-Racer am Start. Ludewig musste sich wegen der Belastungen des Vortags und einem Sturz auf der Mittelstrecke mit Rang 16 seiner Kategorie begnügen. Marla Krauss hingegen, die auf der Langstrecke 90 trailreiche Kilometer und 2330 Höhenmeter zu bewältigen hatte, konnte sich am Ende über Gesamtrang drei bei den Damen freuen. Auf der Kurzstrecke tat es ihr Runa van Sterkenburg mit Platz drei bei den Juniorinnen gleich. Da sie am Vortag bereits das Kirmesrennen in Hirzweiler als Siegerin bei den Juniorinnen beendet hatte, war sie „super zufrieden mit dem ganzen Wochenende“. Ihr Bruder Jos van Sterkenburg verpasste in Hirzweiler ganz knapp den Sieg in seiner Altersklasse und fuhr in Neustadt bei den Junioren auf Rang sieben. Danièle Troesch hatte sich für die Mittelstrecke des Sigma Bike Marathons entschieden. Sie genoss die erste Rennhälfte und war lange Zeit gemeinsam mit drei weiteren Damen unterwegs. Die zweite Hälfte hingegen war wegen der schnellen Schotterwege „nicht ihr Ding“ und so verpasste sie am Ende mit anderthalb Minuten Rückstand knapp einen Platz auf dem Podium der Gesamtwertung. Weitere Top-Ten-Platzierungen in den Altersklassen errangen Susanne und Sabine Stampf (Platz sieben und acht Lizenz, Mittelstrecke) sowie Nils Koensgen mit Rang 5 Junioren auf der Kurzstrecke.

 

 

Beim legendären Ironbike Marathon in Ischgl hatte sich Mark Jagenow für die Mittelstrecke mit 48 Kilometern und 2000 Höhenmetern entschieden. Vor allem an dem 10 Kilometer langen 1200-Höhenmeter-Anstieg zur Idalpe zeigte er eine starke Leistung und fuhr seiner zehnköpfigen Gruppe davon. Belohnt wurde dies nach 2:47:39 Stunden mit Rang sechs des 133-köpfigen Masters-Feldes.

Gabi Scheu wagte sich beim Bikeathlon in Remshalden-Rohrbronn auf Neuland und schoss erstmals mit einem Luftgewehr. Dabei entdeckte sie bei sich ein ungeahntes Talent, denn sie traf bei den Schießstopps des Duathlons kein einziges Mal daneben. Auch auf dem Mountainbike zeigte sie eine starke Leistung und so konnte sie sich am Ende über Gesamtrang zwei bei den Damen freuen.

 

 

Ergebnisübersicht:

Langenbrand Bergrennen (5 km, 500 hm)

8. Platz AK                         David Klaiss (0:25:08)

 

Iron Bike, Ischgl (Mittelstrecke - 48 km, 2000 hm)

6. Platz Masters                 Mark Jagenow (2:47:39)

 

Bikeathlon, Remshalden (28 km, 660 hm)

2. Platz Gesamt                 Gabi Scheu (1:34:37)

 

Nordschwarzwald Trophy, Schömberg

Langstrecke (80 km, 2000 hm)

2. Platz Men                      Sven Rothfuß (3:24:32) (6. Platz Gesamt)
4. Platz Masters Men         Christian Ludewig (3:46:34)
4. Platz Men                      Florian Klapper (3:47:47)
5. Platz Men                      David Klaiss (3:52:04)

Mittelstrecke (40 km, 1200 hm)

1. Platz Masters Men             Thilo Hagendorff (1:41:12) (4. Platz Gesamt)
1. Platz Sen Masters Men2    Immo Trebing (1:53:38)
2. Platz Gesamt                    Rahel Trebing (2:01:58)
3. Platz Sen Masters Men2    Michael Morgenroth (2:03:04)
2. Platz Masters Women        Anne Dölker (2:24:53)

Sigma Sport Bike Marathon, Neustadt an der Weinstraße

Langstrecke (90 km, 2330 hm)

3. Platz Gesamt                   Marla Krauss (5:17:22)

Mittelstrecke (49 km, 1360 hm)

38. Platz Liz                        Sven Schmid (2:25:10)
16. Platz HKL m                  Christian Ludewig (2:29:57)
4. Platz Gesamt                  Danièle Troesch (2:32:07)
7. Platz Liz                          Susanne Stampf (2:42:38)
8. Platz Liz                          Sabine Stampf (2:49:22)

Kurzstrecke (35 km, 970 hm)

5. Platz Junioren                 Nils Koensgen (1:37:37)
7. Platz Junioren                 Jos van Sterkenburg (1:42:23)
3. Platz Juniorinnen             Runa van Sterkenburg (1:57:52)

 

Kirmesrennen Hirzweiler (30 km, 500 hm)

1. Platz U19                       Runa van Sterkenburg (1:21:23)
2. Platz U17                       Jos van Sterkenburg (1:20:40)

 

Original-Rennberichte:

David Klaiss, 8. Platz AK beim Langenbrand Bergrennen:

„Es war sehr warm, als ich am Start auf einer Holzrampe stand. Es war ein gestaffelter Start mit 1 min zwischen den Fahrern. Gleich nach dem Start kam ein kleines flaches Stück und dann ging es bergauf. Ich beschleunigte ein Stück bergauf und fuhr dann schön gleichmäßig hoch. Schon nach einigen Metern konnte ich den ersten Fahrer überholen. Als ich die erste Etappe geschafft hatte, ging es erst ein Stück steil hoch. Danach ein kleines Stück runter, da verlor ich etwas Zeit, weil ich mit den Bremsen Probleme hatte. Und da war dann auch schon das Ziel. Das Rennen machte mir viel Spaß. Es gab Stellen an der Rennstrecke, wo die Sonne sehr stark schien.“

Mark Jagenow, 6. Platz Masters beim Iron Bike in Ischgl, Mittelstrecke:

„Bei top-heißen Temperaturen ging es an diesem Wochenende an den Iron Bike Marathon in Ischgl. Dass der Start des Marathons eine halbe Stunde vorgezogen wurde, stellte sich während des Rennens als Vorteil heraus, aber dazu später mehr. Ich bin recht gut reingekommen, wie schon im Montafon konnte ich mich die ersten Kilometer im Führungspeloton aufhalten und dort vom Windschatten profitieren. Im ersten Anstieg lief es recht gut und ich konnte mich in einer guten Gruppe festigen. Nach 28 km und 1:15 Stunden kamen wir wieder auf Ischgl zurück. Nun wartete der Aufstieg zur Idalpe und Velillscharte mit 10 km und 1200 hm auf uns. Steil, steiler, Ischgl...  Einfach nur pervers, dieser Anstieg! Hier werden die großen Ritzel abgenutzt wie nirgendwo anders. Den Aufstieg ging ich gut an und war Führungsfahrer einer ca. 10-köpfigen Gruppe. Diese Position konnte ich bis zum Schluss halten, denn keines meiner Anhängsel kam vorbei. Nein, im Gegenteil, erst waren es nur noch 5 Fahrer, dann auf einmal nur noch einer, und gegen Schluss war ich ganz alleine. Ich konnte schön mein Tempo durchtreten. Zwar hatte ich kurz nach der Idalpe einen kleinen Hänger. Aber Gel und Cola (deren Kohlensäure mir erst mal den Kehlkopfdeckel lüpfte, wobei ein paar Tropfen Cola in die Luftröhre gelangten) zeigten schnell ihre Wirkung. Die restlichen HM und KM ging es so einigermaßen. Aber länger hätte der Anstieg nicht sein dürfen. Die Temperaturen und die Sonne brannten einen sprichwörtlich in den Asphalt. Gott sei Dank war der Start früher und somit noch ein bisschen Schatten auf den ersten Metern hinauf auf die Idalpe. Die letzte Abfahrt (Trail) war hammermäßig. Meine Beine waren zwar megamäßig verkrampft (zugeschissen) und irgendwann konnten das auch meine Oberarme nicht mehr kompensieren. Aber das ist ja kein Kindergeburtstag! Die Abfahrt lief dieses Jahr besser! Ich verlor nur eine Position, und das auch nur, weil mein vorheriger Hinterradlutscher die Abkürzungen kannte. Ich bin schön die ausgewiesenen Serpentinen gefahren. Mein Mitstreiter hat den direkten Weg über die Prärie, neben der Strecke, gewählt (wo kein Kläger, da kein Richter). Ich hatte von Anfang bis Ende ein richtig gutes Feeling. Was sich am Ende auch an der Zeit und der Platzierung bemerkbar machte.“

Gabi Scheu, 2. Platz Gesamt beim Bikeathlon in Remshalden-Rohrbronn:

„Am Samstag habe ich spontan bei uns in einem Nachbarort beim Bikeathlon mitgemacht und mich ein paar Tage vorher angemeldet. Mittwochabend davor fand das Schießtraining statt. Ich hatte noch nie zuvor mit einem Luftgewehr auf Zielscheiben geschossen, aber nach kurzer Anleitung hat es auf Anhieb geklappt und ich hab sogar mehrmals ins Schwarze getroffen :-) Allerdings war ich dann gespannt, wie es im Wettkampf klappt mit dem hohen Puls und der ganzen Aufregung. Gestartet wurde dann Samstagmittag 14 Uhr im Einzelstart mit 1 Minute Abstand. Es ging gleich vom Start weg durch den Ort steil nach oben, den "Schneggabuggl" (schwäbisch für Schneckenberg :-)) hinauf und dann einen abwechslungsreichen Kurs mit steilen kurzen Anstiegen und längeren Anstiegen und Abfahrten im Wald, was bei 37 Grad äußerst angenehm war! Nach ca. 16 km fand das erste Schießen statt. 3 Schuss hatte jeder und jeder Fehlschuss wurde mit einer Strafminute auf die Fahrtzeit angerechnet. Es klappte erstaunlicherweise richtig gut bei mir und alle 3 gingen ins Schwarze. Dann schnell wieder aufs Bike, zuvor jedoch noch schnell eine kleine Wasserdusche auf Kopf und Rücken und weiter ging‘s auf eine Schleife wieder durch den Wald und zum 2. Schießen. Wieder 3 Schuss und wieder hab ich alles getroffen. Wieder ab aufs Bike, die letzten paar km Abfahrt bis ins Ziel auf einem Wurzeltrail und dann noch im Slalom eine Wiese runter. Es war zwar richtig heiß und schweißtreibend, aber es hat riesig viel Spaß gemacht! Ich wurde Gesamtzweite (es gab nur eine Frauenklasse) und als Preis gab’s Verzehrgutscheine fürs gleichzeitig stattfindende Dorffest ;-)  Für mich steht schon fest: nächstes Jahr wieder!“

Runa van Sterkenburg, 1. Platz U19 beim Kirmesrennen Hirzweiler:

„Heute ging's nach Hirzweiler zu einem Cross-Country-Rennen, welches von unserem Verein RV Tempo Hirzweiler organisiert wurde. Der Start um 17:00 Uhr ermöglichte es, wenigstens einmal vor einem Rennen ausschlafen zu können. Vor dem Warmfahren festgestellt, dass die Duschtasche, in der heute leider auch Radhose und -trikot waren, fehlte. Naja, Not macht erfinderisch,- so ging es dann heute in einer Baumwollhose und Trikot von Jos auf die Strecke.
Um 17 Uhr war dann also Start, 7 Runden für die ersten waren angesetzt. Die erste Runde ist bei mir erfahrungsgemäß, und so auch heute, nicht so gut. Aber von Runde zu Runde fand ich mich besser in das Rennen ein. Als 2. Frau ins Rennen gegangen und auch als 2. hinter meiner Vereinskollegin Kim wieder ins Ziel gekommen. Meine Altersklasse konnte ich gewinnen. Heute lief also wirklich alles rund. Jetzt steht die Regeneration an erster Stelle, denn morgen geht's in Neustadt noch auf die Kurzstrecke. Mal sehen, was da noch so geht.“

Jos van Sterkenburg, 2. Platz U17 beim Kirmesrennen Hirzweiler:

„Am Samstag fuhren wir nach Hirzweiler zu unserem „Heimrennen“, wo wir dennoch eine Stunde hinzufahren haben. Schon mit dem Hintergedanken, dass ich heute etwas langsamer mache als sonst, startete ich in das Rennen auf der meiner Meinung nach recht technischen Strecke. Vom Start weg konnte ich die ersten zwei von sieben Runden bedenkenlos führen, aber das noch in einem angenehmen Tempo. Dann kam der Zweite, dem ich eine Runde folgte, dann aber aus Vernunft abreißen ließ. Ich konnte immer noch so fahren, dass ich ihn sah. In der siebten und letzten Runde startete er eine Attacke der ich folgen konnte und sogar wieder an ihn ranfahren konnte. Leider schaffte ich es nicht mehr, ihn vor dem Zieltrail einzuholen, und konnte ihn somit auch nicht mehr überholen. Letztendlich fehlten mir 1,5 m zum Sieg, aber für ein versuchtes gemütliches Rennen ein ganz ordentliches Ergebnis.“

Sven Rothfuß, 2. Platz Men (6. Platz Gesamt) bei der Nordschwarzwald Trophy in Schömberg, Langstrecke:

„Um 11:00 Uhr fiel der Startschuss für alle Distanzen. Ich entschloss mich, auf die 80 km Runde zu gehen. Da ich vergangene Woche Schnupfen hatte, fiel es mir etwas schwer, mein Renntempo zu fahren. Dennoch motivierte mich die Strecke, da der Trailanteil sehr hoch war und die Downhills Spaß machten. Nach 3 Stunden und 24 Sekunden kam ich auf Rang 6 ins Ziel.“

Christian Ludewig, 4. Platz Master Men bei der Nordschwarzwald Trophy in Schömberg, Langstrecke:

„Das erste Mal dieses Jahr fand die Nordschwarzwald Trophy in Schömberg statt. Gespannt wie die Strecke sein wird, habe ich mich für die 80 km entschieden und war gespannt, was so gehen wird. Der Start, wo alle Distanzen zusammen los durften, erfolgte und es ging ein kurzes Stück bergauf. Kurz darauf folgte bereits der erste Trail. Ich habe versucht, meine Kraft dann über das Rennen zu verteilen, da ich ja auch den Sonntag mit Neustadt adW im Kopf hatte. Doch hat das Rennen echt Spaß gemacht und es waren tolle Trails eingebaut. Auch die Bergaufpassagen, eine davon ein Skihang mit 25 % auf rund 350 m, waren sehr fordernd. Gegen Ende hatte ich dann doch auch etwas Probleme mit Krämpfen und musste stellenweise im Stehen die Berge hinauf fahren, um einen Ausgleich zu schaffen. Am Ende bin ich auf der 14. Position ins Ziel gefahren und war 4. meiner Altersklasse. Damit war ich dann doch sehr zufrieden und bin weitergereist nach Neustadt adW.“

David Klaiss, 5. Platz Men bei der Nordschwarzwald Trophy in Schömberg, Langstrecke:

„Das Wetter war gut, als ich am Start stand. Gleich nach dem Start fuhren wir ein Stück Straße, die schnell in einen Trail überging. Der war gut fahrbar und ich konnte noch gut am Feld bleiben. Aber in den weiteren Trails entzerrte es sich ziemlich. Bei einem Skilift ging es dann einen Wiesenanstieg hoch. Da zog das Feld dann voll ganz und ab da war ich die meiste Zeit alleine. Im Trail konnte ich immer ein Stück aufholen und auf der Ebene waren die vor mir immer schneller. Die Trails strengten ziemlich an und nach 60 km bekam ich dann auch Probleme mit Krämpfen. Es war trotzdem ein gutes Rennen und mit den vielen Trails machte es auch viel Spaß.“

Thilo Hagendorff, 1. Platz Master (4. Platz Gesamt) bei der Nordschwarzwald Trophy in Schömberg, Mittelstrecke:

„Das Rennen führte über diverse Trails, welche leider "blind" nicht sonderlich gut zu befahren waren. Rillen und Gräben machten die Vermeidung eines Sturzes mitunter zur Glückssache. Da ich kein allzu großes Risiko gehen wollte, verlor ich in den Trail-Downhills immer etwas Zeit auf meine vor mir fahrenden Mitstreiter. Am Ende hat mich dieses Vorgehen auch den Podiumsplatz gekostet. Dafür bin ich sturz- und defektfrei durchgekommen.“

Michael Morgenroth, 3. Platz Senior Master bei der Nordschwarzwald Trophy in Schömberg, Mittelstrecke:

„Zum 1. Mal fand die Nordschwarzwald Trophy statt, und es hat mir gut gefallen. Die Strecke war sehr abwechslungsreich mit einem hohen Anteil an Trails, welche sehr gut zu fahren waren, nicht zu technisch. Ich fühlte mich von Anfang bis zum Ende gut, was dann auch zum 3. Platz in der Altersklasse reichte. Nächstes Jahr steht die Veranstaltung auf jeden Fall wieder auf meinem Plan.“

Marla Krauss, 3. Platz Gesamt beim Sigma Sport bike Marathon in Neustadt a.d.W., Langstrecke:

„Der Sigma Bike Marathon in Neustadt an Weinstraße ist im Gegensatz zu vielen anderen Marathons technisch eher anspruchsvoll. Es geht fast die kompletten 90 km auf Trails hoch und runter. Auf der ersten 45 km Runde fand ich schnell meinen Rhythmus und konnte kontrolliert die Trails sicher fahren. In der zweiten Runde kannte ich die technisch schwierigeren Stellen schon und wusste, was auf mich zu kam, trotzdem oder gerade deswegen war die zweite Runde nicht langweilig, sondern hat nochmal richtig Spaß gemacht. Der sandige Boden und der hohe Trailanteil verlangten mir trotzdem alles ab und ich war froh, nach 5h 17 als 3. Frau in der Lizenzklasse ins Ziel zu kommen. Vielen Dank an die Betreuer von toMotion!“

Danièle Troesch, 4. Platz Gesamt beim Sigma Sport Bike Marathon in Neustadt a.d.W., Mittelstrecke:

„Am Sonntag den 12. August, fand der Sigma Bike Marathon in Neustadt an der Weinstraße statt. Die Veranstaltung bietet drei verschiedene Strecke an. Dieses Jahr habe ich mich für die mittlere Strecke angemeldet, das heißt 49 km und 1360 Höhenmeter, also eine eher kurze Strecke. Vielleicht überraschend für eine, die lange Strecken mag. Aber es gab ein Grund dafür: am kommenden Dienstag fliege ich nach Rumänien, um am Carpathian MTB Epic teilzunehmen. Es ist ein Etappenrennen (1 Prolog und 3 Etappen). Deswegen wollte ich nicht vorher zu viele Körner verlieren.

Also, Start am Sonntag war um 10 Uhr. Im ersten Startblock, wo alle Lizenzfahrer und -fahrerinen standen, waren viele Mädels dabei, bekannte und unbekannte. Schön, ich freue mich immer wieder, andere Fahrerinnen zu treffen. Das gehört auch zu den Rennen. Ich stand ein bisschen weit hinten im Startblock, weil ich vorher zu viel gequatscht habe. Deswegen versuchte ich, so schnell wie möglich loszufahren, so dass ich ungefähr wusste, auf welchem Platz ich liege. Da es zuerst mal auf der Straße und dann auf Schotter berghoch geht, gab es keinen Stau und ich konnte mich schnell an die drei ersten Damen anschließen. Wir sind fast die Hälfte der Strecke zusammen gefahren. Die zweite Hälfte der Strecke war nicht mein Ding. Es gab öfters schnelle Schotterwege, wo ich die Gruppe verloren habe. Ich bin als 4. Dame ins Ziel angekommen, mit 1 Minuten 20 Sekunden Rückstand auf der 3. Platz und nicht ganz 6 Minuten auf der 1. Platz.
Vielen Dank an Rahel und Immo für die Flasche auf der Strecke! :-)“

Christian Ludewig, 16. Platz HKL m beim Sigma Sport Bike Marathon in Neustadt a.d.W., Mittelstrecke:

„Nach der Nordschwarzwald Trophy in Schömberg stand eines meiner Lieblingsrennen an. In Neustadt an der Weinstraße ist der schönste, mit Trails gespickte, MTB Marathon Deutschlands - das jedenfalls in den Augen vieler Fahrer und meiner auch. Der Startschuss fiel und am ersten Berg hab ich meine schweren Beine vom Vortag dann doch gemerkt. So beschloss ich, ein gutes, solides Rennen zu fahren und wusste jedoch, dass ich nicht meine Leistung wie sonst liefern kann. So genoss ich die Trails und musste mich auch darauf einstellen, dass es im Downhill nicht so schnell geht wie gewohnt, da plötzlich Fahrer mit mir unterwegs waren, die trotzdem ihr schnelles Tempo gefahren sind. Das Rennen verlief soweit ganz gut, bis zum Ende des Downhills an der Wolfsburg. Ich hatte meine gewohnte Geschwindigkeit drauf und am Ende, vor einer Spitzkehre, stand plötzlich eine Frau und konnte nicht mehr aus dem Weg gehen. So kamen wir dann leider zu Fall und ich hab mich etwas am Knie verletzt. Ich bin dann mein Tempo zu Ende gefahren und trotzdem mit dem Rennen zufrieden. Zwar 15 Minuten langsamer als im Vorjahr, aber dennoch durch den Vortag recht zuversichtlich. Auch wenn man weiß, dass man ja mehr kann, beruhigt es dann innerlich auch und dass man das Rennen einfach genossen hat :-) Jetzt genese ich Knie und Muskeln und freue mich noch auf die kommenden Rennen der Saison.“

Sven Schmid, 38. Platz Liz beim Sigma Sport Bike Marathon in Neustadt a.d.W., Mittelstrecke:

„Das erste Rennen nach der Transalp stand heute an. Dieses Mal nicht ganz so lang auf der Mittelstrecke mit 49 km und 1300 hm.
Vom Start weg habe ich versucht, mich relativ weit vorne im Feld zu platzieren, was mir ganz gut gelungen ist. Ich musste im Anschluss zwar etwas rausnehmen, fand jedoch schnell mein Tempo. Die Strecke ging über viele tolle Trails und sandigen Waldboden. Ich hatte oft eine Gruppe und konnte doch oft in den Trails vorfahren um etwas Abstand zu machen. Hier lohnte sich Pepis Nudel doch extrem. Ich war auf den Trails viel sicherer mit weniger Luft und hatte weniger Rollwiederstand auf dem unebenen Boden und trotzdem keine Angst, einen Durchschlag zu bekommen. Ich hatte einen erstaunlich hohen Puls mit einem 182er Durchschnitt und konnte mich gut pushen. Mit dem 64. Gesamtplatz von 318 kann ich sehr zufrieden sein.

Runa van Sterkenburg, 3. Platz Juniorinnen beim Sigma Sport Bike Marathon in Neustadt a.d.W., Kurzstrecke:

„Heute Morgen ging es nach Neustadt zum Marathon. Um 6 Uhr war Abfahrt zu Hause, die Nacht war also nicht all zu lang. Als feststand, dass ich das Rennen in Hirzweiler auch fahre, fiel die Entscheidung für die Kurzstrecke heute, das bedeutete 35 km und 970 hm.
Um 11:15 war Start und es ging direkt in den Berg rein. Ich ging es heute anfangs etwas langsamer an, um erst mal zu gucken, wie es nach gestern geht. So sah ich auch erst einmal ziemlich viele Fahrer/innen an mir vorbeifahren. Aber erfahrungsgemäß kann ich so am Ende nochmal richtig Gas geben und nach vorne fahren.
Die Beine spielten gut mit und die Taktik ging hervorragend auf. An der toMotion-Verpflegung bei km17 kam ich noch als 7. Frau vorbei, dann konnte ich mich kontinuierlich nach vorne arbeiten. Circa 1 km vorm Ziel, als 2. in der AK und 4. Frau, musste ich dann eine Fahrerin noch ziehen lassen, da hat sich dann doch das gestrige Rennen nochmal deutlich bemerkbar gemacht. Mit 1:58 habe ich mich im Vergleich zum letzten Jahr um knapp 15 min verbessert, was dann 3. in der AK Juniorinnen (U15-U19) und 5. Frau gesamt bedeutete. Bin super zufrieden mit dem Rennen heute, und dem ganzen Wochenende! Nächste Woche steht dann das Zauberwald Rennen in Birkenfeld auf dem Programm.“

Nils Koesgen, 5. Platz Junioren beim Sigma Sport Bike Marathon in Neustadt a.d.W., Kurzstrecke:

„Nach einem unbefriedigenden Start fand ich langsam mehr und mehr ins Rennen rein. Am Ende langte es für mich trotz einiger Probleme für Platz 5 in meiner Altersklasse.“

Jos van Sterkenburg, 7. Platz Juniorien beim Sigma Sport Bike Marathon in Neustadt a.d.W., Kurzstrecke:

„Am Sonntagmorgen stand dann noch die Kurzstrecke mit 35 km und 970 hm des Neustadt MTB Marathons auf dem Plan. Trotz nicht ganz so hoher Belastung am Vortag taten meine Beine doch recht weh. Am Start konnte ich mich noch gerade so in die zweite Reihe stellen, da manche Fahrer schon 25 min vor Start im Startblock standen.  Anschließend ging es fast 600 hm am Stück hoch in Richtung Weingebiet, dem höchsten Punkt der Strecke, an dem auch Immo und Rahel mit der Verpflegung warteten (danke!). Bis dahin konnte ich an Nils Könsgen dranbleiben, merkte aber dann meine Beine deutlich. Ab da konnte ich zwar in den sehr technischen Trails viel gutmachen, aber nicht mehr zu Nils aufschließen. Also fuhr ich die letzten zehn Kilometer alleine und konnte nach 1h 41min als 7. der Altersklasse (U15-U19) und als 22. in der Gesamtwertung das Rennen beenden.“


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