21.07.2018

Überraschungen in den Gesamtergebnissen für toMotion Racing by black tusk

Es gab einige Überraschungen für den Lindauer Rennstall toMotion Racing by black tusk auf der Schlussetappe der Bike Transalp 2018, jedoch nicht die erwarteten. So verpassten Max Friedrich und Danièle Troesch den Sprung aufs Gesamt-Podium der Mixed-Kategorie. Dafür fuhr das Duo Gerstmayer/Rothfuß erstmals auf Rang zwölf der Männer-Kategorie und wurden damit auch Gesamt-Zwölfte. Auch Marla Krauss und Sven Schmid rollten zum ersten Mal als Achte der Mixed-Klasse über die Ziellinie. Simon Hahn und Florian Klapper holten auf der Schlussetappe nochmals alles aus sich heraus und sprangen im Gesamtklassement völlig überraschend noch vier Plätze nach vorne auf Rang 36 der Kategorie Men.

David Gerstmayer und Sven Rothfuß gelang eine furiose Schlussetappe. Auf den 60 Kilometern und 2300 Höhenmetern von Valle del Chiese nach Arco am Gardasee zogen sie noch einmal alle Register und erreichten mit Platz zwölf ihr bestes Tagesergebnis der gesamten Tour,was sie am Ende noch auf den zwölften Gesamtrang katapultierte. „Ein letztes Mal gelitten, ein letztes Mal drei Berge was geht hochgefahren und als perfekt eingespieltes Team fungiert“, fasst David Gerstmayer zusammen. „Heute haben wir dem Regen getrotzt und alles abgerufen. Und uns mit dem zwölften Gesamtplatz und zwölften Tagesrang belohnt! Wooow, wie geil!! Danke Sven für eine schöne Woche mit vielen Erfahrungen, tollen Momenten und so viel Spaß, sowohl auf dem Rad als auch abseits! Und danke an alle Betreuer und Andrea für so eine Wahnsinns-Woche!“. Die Qualität der toMotion-Nachwuchsarbeit zeigt sich auch darin, dass Sven Rothfuß und David Gerstmayer bei der Transalp die Plätze 3 und 4 der U23-Sonderwertung belegten.

  

Für Max Friedrich und Danièle Troesch verlief der Tag hingegen nicht wie erhofft. „Bei der ersten Steigung wusste ich schon, dass es ein harter Tag wird. Die Beine waren so müde...“, erinnert sich Troesch. Max Friedrich fügt hinzu: „Leider hat’s heute nicht fürs Podium gereicht auf der Schlussetappe von Valle die Chiese nach Arco mit 60 km und 2.300 Höhenmetern. Immer wieder öffnete der Himmel seine Schleusen und machte uns und den Trail nass. CBZ ASFALTOS 7C hatte heute richtig Druck und belegte Platz zwei. Bei Kilometer 30 holten wir in der Abfahrt wieder Maloja Rocky Mountain und r2bike ein, aber im langen Anstieg war dann bei uns der Ofen aus. Wir wurden sogar noch von Isabell und Alexander Lange eingeholt. Jetzt sind wir froh, im Ziel zu sein und stolz, diese Transalp durchgestanden zu haben“. Obwohl sie die Schlussetappe auf Rang sechs beendeten, konnten die beiden toMotion-Racer ihren vierten Platz im Mixed-Gesamtklassement verteidigen.Mit ihren drei Tages-Podiumsplätzen sind sie den Erwartungen der Teamleitung mehr als gerecht geworden.


   

Simon Hahn und Florian Klapper hatten Grund zum Jubeln. Dabei tat sich das toMotion-Duo am ersten Berg extrem schwer. „Am zweiten Berg lief der Motor dann wieder - also Attacke!“, beschreibt Klapper den weiteren Rennverlauf. Gegen Ende der Etappe zog Simon Hahn dann nochmals das Tempo an und Florian Klapper konnte ihm folgen. So fuhren die beiden jungen Racer am letzten Tag nochmals auf Rang 38 und konnten sich damit in der Gesamtwertung überraschend noch vom 40. auf den 36. Platz verbessern.

  

Auch das zweite TNT-Duo, bestehend aus Marla Krauss und Sven Schmid, kann mit der letzten Etappe zufrieden sein, denn auch sie erzielten ihr bestes Tagesergebnis der gesamten Tour. „Heute haben wir nochmal alles rausgeholt. Wir haben den 8. Platz gemacht, um den wir bis zum Schluss gekämpft hatten“, freut sich Sven Schmid. „Die Transalp muss wiederholt werden. Bin froh, dass Marla meine Teampartnerin war. Zwischen uns hat alles super funktioniert!“ Mit einer knappen Minute Vorsprung rollten die jungen TNT-Fahrer sls achtes Team der Mixed-Kategorie ins Ziel und festigten damit nochmals ihren neunten Platz in der Gesamtwertung.

   

„Eine sehr erfolgreiche Transalp ist für unser Team zu Ende gegangen“, freut sich Teamchefin Andrea Potratz. „Wir hatten eine tolle Woche mit vielen sehr starken Leistungen. Ich bin sehr stolz auf die Ergebnisse und Leistungen aller Teams. Und genauso auf den tollen Teamspirit und die geniale Arbeit der Betreuer (fast rund um die Uhr), ohne die diese Leistungen nicht möglich gewesen wären.“

 

Ergebnisübersicht:

Etappe 7 Valle del Chiese - Arco (60,4 km, 2309 hm)

12. Platz Männer   David Gerstmayer / Sven Rothfuß (3:19:47:0) (12. Platz Gesamt)
6. Platz Mixed        Max Friedrich / Danièle Troesch (3:56:29,6) (4. Platz Gesamt)
38. Platz Männer   Florian Klapper / Simon Hahn (4:01:17,0) (36. Platz Gesamt)
8. Platz Mixed        Sven Schmid / Marla Krauss (4:24:20,8) (9. Platz Gesamt)

 

Original-Rennberichte:

Etappe 7:

Max Friedrich, 6. Platz Mixed (4. Platz Gesamtwertung):

„Das war’s! Die Transalp 2018 ist in den Büchern.

Leider hat’s heute nicht fürs Podium gereicht auf der Schlussetappe von Valle die Chiese nach Arco mit 60 km und 2.300 Höhenmetern. Immer wieder öffnete der Himmel seine Schleusen und machte uns und den Trail nass. CBZ ASFALTOS 7C hatte heute richtig Druck und belegte Platz Zwei.

Bei km 30 holten wir in der Abfahrt wieder Maloja Rocky Mountain und r2bike ein, aber im langen Anstieg war dann bei uns der Ofen aus. Wir wurden sogar noch von Isabell und Alexander Lange eingeholt. Jetzt sind wir froh, im Ziel zu sein und stolz, diese Transalp durchgestanden zu haben.

Ich brauche jetzt erst mal eine Pause. Das nächste Etappenrennen wird wahrscheinlich die Cape Pioneer in Südafrika im Oktober sein.“

Danièle Troesch, 6. Platz Mixed (4. Platz Gesamtwertung):

„Heute war der letzte Etappe der Transalp, zwischen Valle del Chiese und Arco. Das Wetter war nicht so schlecht, wie es gestern während der Siegerehrung angekündigt wurde. Ein paar Sonnenstrahlen kamen sogar raus. Bei der ersten Steigung wusste ich schon, dass es ein harter Tag wird. Die Beine waren so müde... Dann kam auch schon die zweite Steigung, besser ging es leider nicht. Ich habe versucht, die schöne Aussicht zu genießen. Oben kam dann ein Trail. Eine gute Gelegenheit, nicht mehr an die müden Beine zu denken. Bergrunter sind wir auch auf einem Trail gefahren und konnten wieder die anderen Mixed-Teams überholen. Aber es hat nicht lang gedauert und beim letzten Aufstieg waren sie wieder da. Ich konnte das Tempo nicht mithalten, obwohl Max mir geholfen hat. Wir sind in Arco als 6. Mixed-Team angekommen und als 4. der Gesamtwertung. Ich war müde, aber die Etappe hat mir trotzdem gut gefallen.

Vielen Dank an unsere Betreuer, Mechaniker und Physio. Ohne eure Unterstützung wäre es viel schwieriger gewesen.  Vielen Dank an Andrea, die sich so gut um uns alle gekümmert hat. Vielen Dank an Max, es hat so Spaß gemacht, mit dir zu fahren!“

David Gerstmayer, 12. Platz Men (12. Platz Gesamtwertung):

„Wahnsinn! Ein letztes Mal leiden, ein letztes Mal drei Berge was geht hochfahren und als perfekt eingespieltes Team fungieren. Heute haben wir dem Regen getrotzt und alles abgerufen. Uuuund uns mit dem 12. Gesamtplatz und 12. Tagesrang belohnt! Wooow, wie geil!! Danke Sven für eine schöne Woche mit vielen Erfahrungen, tollen Momenten und so viel Spaß, sowohl auf‘m Rad, als auch abseits! Und danke an alle Betreuer und Andrea für so eine Wahnsinns-Woche!“

Simon Hahn, 38. Platz Men (36. Platz Gesamtwertung):

„Heute ging's auf die letzte Etappe der Transalp, bei der nochmal 60 Kilometer und 2400 Höhenmeter auf dem Programm standen.
Über die ersten Hügel kamen wir ganz gut, bis es nach ca. 15 Kilometern anfing zu regnen.
Am ersten langen Berg haben wir uns dann extrem schwer getan, irgendwie kamen wir einfach nicht voran. Daraufhin wollten wir das Rennen einfach noch locker zu Ende fahren. Am zweiten und letzten langen Berg hatte Flo dann nochmal richtig Druck, wir konnten mit einem extrem guten Tempo hochfahren und noch einige Teams überholen. Die letzten Wellen haben wir dann auch nochmal alles gegeben, sodass wir schließlich nach 4:01 h in Arco das Ziel erreichten.
Insgesamt konnten wir uns heute sogar nochmal um 4 Plätze von 40 auf 36 der Herrenklasse verbessern.“

Florian Klapper, 38. Platz Men (36. Platz Gesamtwertung):

„Die letzte Etappe nach Arco bestand eigentlich aus mehr Tiefenmeter als Höhenmeter. Am ersten Berg hatte ich ziemlich Probleme und hatte das Gefühl, die Beine drehen heute einfach nicht. Am zweiten Berg lief der Motor dann wieder! Also Attacke! Wir fuhren so schnell wie möglich den Berg hoch und holten einige Teams und Fahrer ein. Dann ging es in eine heftige Steinabfahrt. Hier konnten uns glücklicherweise nur wenige Fahrer einholen. Danach zog Simon das Tempo an. Ich versuchte, unbedingt dran zu  bleiben. So konnten wir noch ein paar Teams einholen, und den Rest auf der Zielgeraden abschütteln. Am Ende rutschten wir auf Rang 36 im Gesamtklassement vor. So kamen wir heil, froh und ohne Defekte, Probleme oder Stürze im Ziel in Arco an!“

 

Weitere Fotos von der Schlussetappe:

  

  

  

  

  


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