04.08.2020

Vielversprechende Ergebnisse bei den ersten „realen“ MTB-Rennen der Saison 2020

Endlich konnte er sich wieder auf einer realen Strecke mit seinen Konkurrenten messen: beim Chläggi Bike Race im Schweizerischen Wilchingen fuhr Niklas Gathof vom Lindauer toMotion Nachwuchs Team sein erstes „richtiges“ Mountainbike-XCO-Rennen im Jahr 2020 und erkämpfte sich mit Rang drei bei den Junioren einen Platz auf dem Treppchen. Im fernen Erzgebirge bestritt sein Teamkollege Sven Schmid am vergangenen Wochenende ebenfalls sein erstes Rennen der diesjährigen Saison. Ausgesucht hatte er sich die TrailTrophy Breitenbrunn, ein zweitägiges Endurorennen im Trailcenter Rabenberg. Auf insgesamt elf Trailabschnitten (sogenannten „Stages“) profitierte Schmid von seinem hervorragenden technischen Können und erkämpfte sich trotz fehlender Streckenkenntnisse einen Platz im vorderen Mittelfeld.

„Die Trails im Trailcenter Rabenberg sind ein Kunstwerk!“, berichtet Sven Schmid begeistert. Aus 73,3 Kilometern angelegten Mountainbike-Trails hatten die Veranstalter der TrailTrophy elf Abschnitte ausgewählt, welche sich auf insgesamt 45 Kilometer mit 1500 Höhenmetern summierten. „Am ersten Tag hatte ich sechs Stages zu bewältigen. Alle beinhalteten auch längere Tretpassagen, was mir in die Karten spielte. Ich konnte alle Stages sauber und ohne Fehler fahren, obwohl ich keine vorher geübt hatte“, erinnert sich Schmid. Am zweiten Tag folgten dann weitere fünf Stages, die bis auf einen kleinen Fahrfehler bei der vorletzten Stage für den 20-jährigen toMotion-Fahrer fast noch besser liefen. Mit seinem 46. Gesamtrang im 214-köpfigen Teilnehmerfeld ist Sven Schmid zufrieden, räumt aber ein: „Ich habe gemerkt, wo noch Potenzial ist“.

 

Sein Teamkollege Niklas Gathof aus Amtzell im Allgäu freute sich am vergangenen Sonntag unbändig, sich nach vielen virtuellen Rennen endlich wieder in einem realen XCO-Rennen messen zu können. Beim Chläggi Bike Race wurde die U19-Altersklasse aus der letzten Startreihe des Massenstarts auf einen Rundkurs mit künstlichen Hindernissen auf dem Sportplatz, einem kleinen Rockgarden und einem interessanten Singletrail im Wald geschickt. „Ich musste mich gleich in der Startrunde auf die vorderen Plätze vorkämpfen“, erinnert sich Gathof, der sich bereits nach der ersten Runde auf den 10. Gesamtrang vorgearbeitet hatte. Trotz eines Sturzes auf der technischen Strecke erkämpfte sich der 16-Jährige nach vier Runden mit insgesamt 19,8 Kilometern und rund 500 Höhenmetern Platz drei der Junioren-Kategorie.

 

 

Original-Rennberichte:

Sven Schmid, 33. Platz AK bei der TrailTrophy in Breitenbrunn:

„Am Wochenende startete ich mein erstes Rennen dieses Jahr. Es ging in den Sportpark Rabenberg ins Erzgebirge. Die Trails dort sind ein Kunstwerk. Habe selten so viele tolle Trails auf einmal gesehen. Auch das Wetter hat gut mitgespielt. Trotzdem war es nicht zu heiß, da fast alle Stages im Wald waren. Am ersten Tag hatte ich sechs Stages zu bewältigen. Diese beinhalteten alle etwas längere Tretpassagen, was mir in die Karten spielte. Ich konnte alle Stages sauber ohne Fahrfehler fahren, obwohl ich keine vorher geübt hatte. Am zweiten Tag galt es weitere fünf Stages zu fahren. Diese liefen teils noch besser. Ich hatte allerdings bei der 10. Stage einen kleinen Fahrfehler, da ich eine Abbiegung übersehen hatte. Ansonsten machte es mega Spaß und ich habe einige Leute aus meiner Gegend kennengelernt. Mit dem 33. Platz in meiner AK bin ich zufrieden, doch ich habe gemerkt, wo noch Potenzial ist.“

Niklas Gathof, 3. Platz U19 bei Chläggi Bike Race in Wilchingen/Schweiz:

„Am Sonntag den 2.8 fand mein erstes richtiges XCO Rennen statt. Im Massenstart mit U23 und Elite ging die U19 aus der letzen Reihe auf den Rundkurs mit künstlichen Hindernissen auf dem Sportplatz, einem kurzen Rockgarden auf der Wiese und interessantem Singletrail im Wald. Ich musste mich gleich in der Startrunde auf die vorderen Plätze kämpfen. Nach der Startrunde war ich auf Platz 10 Gesamt und es wurden vier volle runden mit 4 km und 110 Höhenmetern gefahren. Die U19-Spitze mit drei Fahrern inklusive mir konnte die erste Runde zusammen bleiben. Auf der technischen Strecke konnte ich trotz eines Sturzes mit dem 3. Platz in einem starken Feld zufrieden sein.“


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