18.08.2020

Vorbereitung auf die Swiss Epic: Danièle Troesch verpasst bei der Transmaurienne knapp das Podium

Vom 18. bis 22. August hat sich Danièle Troesch vom Lindauer MTB-Rennstall toMotion Racing by black tusk Großes vorgenommen: gemeinsam mit ihrem Lebenspartner Olivier Guth kämpft sie bei der fünftägigen Swiss Epic im Hochgebirge des Schweizer Kantons Graubünden um eine Top-Platzierung. Zur Vorbereitung auf dieses Großprojekt hatte sie sich Anfang vergangener Woche für zwei Einzeletappen des eigentlich ebenfalls fünftägigen UCI-Etappenrennens Transmaurienne angemeldet. Nachdem die erste der beiden Gebirgsetappen nach 36 gefahrenen Kilometern wegen einer Unwetterwarnung abgebrochen werden musste, fuhr die Französin an Tag zwei auf Platz vier ihrer Alterskategorie, mit knapp zwei Minuten Rückstand aufs Podium.

Der frühzeitige Abbruch der ersten Transmaurienne-Etappe war eine herbe Enttäuschung für Danièle Troesch. „Die erste Etappe sollte 76 Kilometer lang sein mit 3200 Höhenmetern. Alles, was ich mag. Leider ist es nicht so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ab Kilometer 36 mussten wir zurück ins Ziel fahren, wegen einer Unwetterwarnung. Wir sind 2600 Höhenmeter hochgefahren, das Schwierigste lag hinter uns, und dann  durften wir nicht weiter. Ich war sehr enttäuscht, nicht wegen der Platzierung, sondern weil mir die Strecke bekannt war und die schönste Trails am Ende gekommen wären“, berichtet sie frustriert. So fiel es ihr zunächst schwer, sich für die mit 50 Kilometern und 1800 Höhenmetern deutlich weniger anspruchsvolle zweite Etappe zu motivieren. Mit schweren Beinen quälte sie sich durch den ersten Anstieg und die anschließende, technisch schwierige Abfahrt. „Teilweise gab es Tragepassage, aber ich konnte drei Frauen überholen, und da kam auch wieder der Wille, um eine gute Platzierung zu kämpfen“, erinnert sie sich. So gab sie am zweiten Anstieg Gas und wurde mit einer schönen Abfahrt belohnt. Nach 4:15 Stunden fuhr sie als Zwölfte der Damen-Gesamtwertung und Vierte ihrer Alterskategorie durchs Ziel, mit einem Rückstand von knapp zwei Minuten aufs Podium. „Jetzt freue ich mich auf die Swiss Epic!“.


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